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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung am 18. Oktober 2018 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
 Frank  
 

„LesbenKulturTage München“ 

Die 925. Sendung wird von den Powerlesben okkupiert und ist den 4. LesbenKulturTagen München gewidmet.

Live mit dabei sind neben dem OrgateamderLesbenKulturTage München auch Stefanie Heyduck und Birgit Völkel, die am 31. Oktober den Live-Reiseblog präsentieren und über ihren Roadtrip durch Afrika erzählen.

Außerdem spielen wir auch ein klitzekleines Stück der Lesung von Carolin Schairer ein und auch die „Edle Schnittchen“ bekommen ebenfalls einen Einspielplatz in der Sendung.

Mehr Infos unter: http://leskult.de/lesbenkulturtage/lesbenkulturtage-2018

Eure Moderatorin im Studio ist Eleni Mavropoulou

OrgateamkleinBilderlaubnis zur Veröffentlichung sowie Nutzung im Internet liegt uns schriftlich vor.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 15. Oktober 2018 um 5:04 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 04. Oktober 2018

Die Bayern-Wahl im queeren Parteien-Check

Am 14. Oktober wählt Bayern einen neuen Landtag –Im Vorfeld hat der LSVD Bayern Wahlprüfsteine an die Parteien versandt, mit denen diese sich zu insgesamt zwölf Themengebieten positionieren mussten. “Die Auswertung hat bestätigt, dass Bayern das einzige Bundesland ist, das keinen Landesaktionsplan gegen Homophobie und Transfeindlichkeit erarbeitet oder vorbereitet hat. Während Grüne, SPD, FDP, Linke und mut diesen auf den Weg bringen wollen, “blockiert die CSU weiter”, wie der LSVD kommentiert. Die Partei sieht “keinen unmittelbaren Handlungsbedarf”. Am besten in der LSVD-Auswertung schnitten die von der früheren Grünen-Politikerin Claudia Stamm gegründete Partei mut sowie Grüne und Linke ab, die im großen und ganzen den Verband in allen Punkten überzeugen konnten. Auch die SPD kommt noch überwiegend auf Zustimmung, während FDP und Freie Wähler ein gemischtes Bild abgeben. Auf der LSVD-Webseite sind die ausführlichen Antworten der Parteien dokumentiert, mit denen sich eine eigene Einschätzung erlangen lässt.

Bundesregierung ignoriert Regenbogenfamilien

Die Linksfraktion kritisiert das Familienministerium wegen dessen ablehnender Haltung zu Regenbogenfamilien. In jedem zehnten Haushalt gleichgeschlechtlicher Partnerschaften lebt laut Schätzungen mindestens ein Kind, meist bei einem lesbischen Paar – 2016 waren das rund 14.000 Kinder in lesbischen und schwulen Haushalten. Trotzdem würden “Familiengründungen für lesbische oder schwule Ehepaare von staatlicher Seite weiterhin erschwert und notwendige Änderungsbedarfe in der Regierungsarbeit liegengelassen”, beklagt die Linke. So werde die “diskriminierend geregelte” Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung, die lesbische Ehepaare außen vor lässt und ebenso wird das Thema fehlende Anerkennung der Co-Mutterschaft bei lesbischen Eheleute analog zur Vaterschaftsregelung im BGB nicht bearbeitet.

Schweiz: Parlament will LGBTI besser vor Hassrede schützen

Der Schweizer Nationalrat hat am 25. September einer Erweiterung des Strafartikels gegen Rassendiskriminierung zugestimmt. Mit der Neuregelung sollen Hassrede und Diskriminierung auch aufgrund der Merkmale “Geschlechtsidentität” und “sexuelle Orientierung” strafrechtlich verfolgt werden können.Die Abgeordneten stimmten der parlamentarischen Initiative “Kampf gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung” von Mathias Reynard (SP) mit 118 zu 60 Stimmen bei 5 Enthaltungen zu. Die Bestimmung des Art. 261bis StGB umfasst bisher die strafrechtliche Verfolgung von Volksverhetzung und bestimmten Diskriminierungen aufgrund von Rasse, Ethnie oder Religion. Die Erweiterung um “Geschlechtsidentität” ermöglicht den effizienteren Schutz von intergeschlechtlichen und trans Personen, diejenige um “sexuelle Orientierung” besseren Schutz von schwulen, lesbischen und bisexuellen Menschen.

Rumänien: Auch Homosexuelle sind Familie

Das rumänische Verfassungsgericht hat am 28. September in einer schriftlichen Urteilsbegründung festgestellt, dass der Begriff der “Familie” in der Verfassung, homosexuelle Paare umfasst und diese auf Dauer Rechte und Pflichten erhalten sollten. Damit konterkariert das Gericht ein geplantes homofeindliches Referendum, das von den Höchstrichtern selbst genehmigt worden war und genau das verhindern sollte. Doch entgegen machen internationalen Medienberichten, die von einer angeordneten Gleichstellung von homo- mit heterosexuellen Paaren sprechen ist der Sachverhalt viel komplizierter und die rechtlichen und politischen Konsequenzen sind noch nicht überschaubar. Zugleich macht das Urteil, wie es eine rumänische LGBTI-Organisation ausdrückte, das Referendum “nun völlig absurd”.

UN-Generalsekretär: Einsatz für LGBTI-Rechte “verdoppeln”

Die Spitze der Vereinten Nationen hat am 25. September ihren Einsatz für die Rechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen bekräftigt. “Die Vereinten Nationen kämpfen für die Rechte der LGBTI-Community”, betonte Generalsekretär Antonio Guterres in einer Video-Botschaft. “Viele ihrer Mitglieder sitzen im Gefängnis, sehen sich Beschimpfungen und Gewalt ausgesetzt und werden sogar getötet, nur weil sie das sind, was sie sind, und lieben, wen sie lieben.” Der Portugiese verwies auf “Fortschritte in den letzten Jahren”, darunter in diesem Monat die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Indiens, Homosexualität straffrei zu stellen. “Aber solange Menschen Kriminalisierung, Vorurteilen und Gewalt wegen ihrer sexuellen Orientierung ausgesetzt sind, wegen ihrer Geschlechtsidentität oder ihren Geschlechtsmerkmalen, müssen wir unsere Anstrengungen verdoppeln, diese Menschenrechtsverletzungen zu beenden.”

Schwules Pinguinpaar stiehlt Küken von “schlechten” Eltern

Tierpflegerin Sandie Hedegård Munck bemerkte am Morgen des 25.September, das etwas nicht stimmte: Das derzeit einzige Pinguin-Elternpaar war verschwunden und ihr Baby offenbar “gekidnapped” worden. “Dann standen plötzlich zwei schwule Pinguine mit dem Kind herum.” Und hergeben wollten die störrischen Neu-Eltern das “weggeschnappte” Kind auch nicht… Dass sich Pinguine fremde Küken oder Eier “nehmen”, kommt durchaus häufiger vor. Und auch homosexuelle Paare ziehen gerne Kinder auf: 1998 machte ein schwules Pinguin-Paar im Zoo von New Yorks Central Park Schlagzeilen, das einen Stein ausbrüten wollte. Dem Paar wurde ein Ei gegeben, aus dem sich das von dem Paar liebevoll aufgezogene Mädchen Tango entwickelte, das später eine Beziehung zu einer anderen Pinguinen-Dame einging – die Geschichte wurde als Kinderbuch “And Tango MakesThree” zu einem weltweiten Bestseller.

Redaktion: Dr. Karin Uecker

Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im Oktober 2018

Am Samstag, 27. Oktober 2018: DJane’s Delight präsentiert „Edle Schnittchen“ inkl. GROSSE Aftershow-Frauenparty im Rahmen der LesbenKulturTage

„Edle Schnittchen“ servieren Chanson-Pop-Delikatessen auf dem Silbertablett, geschmückt mit Liebeserklärungen & Gartentipps. Sarah Ley am Mikrophon und Sarah Zuber am Piano sind auf der abendfüllenden Suche nach einer Gemeinsamkeit und umsegeln die volle Spannweite an möglichen Ausgängen einer amourösen Verstrickung.

In ihren Programmen präsentieren die Damen köstliche Lebens- und Liebeslieder aus eigener Küche, ein paar ausgeliehene Chansons und auch gern mal einen richtig alten Schlager. „Es geht um die Liebe, l’amour, worum sonst? Ums Verführen und Abservieren von „Zauberfrauen“, um verpasste Chancen und zartbittere Nächte in Hafenbars. Die beiden Sarahs feiern die Weiblichkeit und fordern eine „Chanson-Revolution“. Und wir? Nehmen gerne noch viel mehr von diesen tollen Schnitten!“– Basler Zeitung Genießen Sie Zwietracht vom Feinsten, Witz, Kitsch &Drama à discrétion.

Das Dessert des Abends serviert DJane Eléni mit ihrem bewährten Sound auf der GROSSEN Aftershow-Frauenparty.

Wir freuen uns auf alle Frauen (lesbisch, bi, hetero), Gays & Transmenschen…

Wo: “Wirtshaus im Schlachthof“, Zenettistr. 9, 80337 München

Einlass: 18.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 23 € (zzgl. VVK-Gebühr) //25 € Abendkasse (1 € pro Karte geht als Spende an die LesbenKulturTage
München)

NUR Party ab ca. 22.30 Uhr: 10 €

Zugang mit dem Rollstuhl ist gewährleistet.

Mehr Info unter: http://www.edleschnittchen.ch und http://www.frauenfest-muenchen.de

WICHTIGE HINWEISE !!
Die Frauenparty geht nur bis ca. 2 Uhr!

Es können keine Platzreservierungen entgegengenommen werden. Bitte kommt rechtzeitig, um Euch einen guten Platz zu sichern. Wir möchten gerne pünktlich beginnen. Außerdem unterbricht die Gastro den Ausschank während der Spielzeit. Bitte holt Euch die Tickets im Vorverkauf. Dann seid Ihr auf der sicheren Seite.

Vorverkaufsstellen ab dem 01. Oktober 2018:
Lillemor’s Frauenbuchladen, Barerstr. 70, Tel.: 089 2721205
ZKV VVK-Stelle Marienplatz, Galeria Kaufhof im U-Style, Tel.: 089 292540
ZKV VVK-Stelle Stachus, UG, Tel.: 089 54506060

Freitags in der LeTsBar

Der Lesbentelefon e.V. lädt jeden 1. und 3. Freitag im Monat ins LeTRA-Zentrum zum Barabend ein. Mit Getränken zum Selbstkostenpreis ist Plauschen, Feiern, Kickern, Lesen und Flirten möglich. Neben der Bar gibt es einen Bibliotheksbereich zum Ausleihen von Büchern rund ums lesbische Leben. Beim Infodienst von 18.00–21.00 Uhr könnt Ihr Euch über die LGBT-Community mit ihren Festen, Gruppen und weiteren Angeboten informieren.

Immer Mittwochs im Kraftwerk in der Thalkirchner Strasse 4 zwischen 19 und 21 Uhr ist die Euronight. Faßbier für nur einen Euro. Gute Laune und Durst bringt Ihr mit.

Immer Donnerstags im Edelheiß in der Pestalozzistrasse 6, ist der Bartabend Für Männer mit Bart gibt’s hier zwischen 19 und 22 Uhr das zweite Bier gratis. Trefft nette Bären und genießt eine bärige Atmosphäre im Edelheiß!

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Fotos Studio Technik © Uferlos Magazin

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (U-Bahn Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!