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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 20. April 2017 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
  Frank  
 

Mediation – Warum nicht jeder Streit vor dem Gericht landen muss

Keiner von uns kann Konflikten entgehen – kein Lebensbereich ist denkbar, wo wir uns nicht mit den lieben Mitmenschen in endlosen Streits und Zerfleischungen gegenseitig zermürben können, doch nicht immer muss der Gang zum Gericht der Weisheit letzter Schluss sein. Unsere Moderatoren Uwe Brisgis und Constantin Jahn haben zwei Fachleute zu diesem für uns alle interessanten Thema befrag. Die beiden Mediatoren Horst Kerwien und Lisa Waas geben einen kurzweiligen und informativen Einblick in die spannende Welt der Mediation, denn jeder von uns kann täglich in die Situation kommen einen solchen zu benötigen, denn auch in der Liebe fliegen ja gelegentlich die Fetzen. 

Dies spannende Gespräch und natürlich auch Nachrichten und Veranstaltungshinweise

Euere Moderatoren im Studio sind Uwe Brisgis und Constantin Jahn

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 19. April 2017 um 16:45 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 20. April 2017

Am 21.4.17 findet ein Regenbogenmarsch in Wien für Menschenrechte in Solidarität mit den queeren Menschen in Tschetschenien statt. 

Hintergrund ist die derzeitige Verfolgung und Folter von schwulen Männern in Tschetschenien. Die russische Zeitung Novaya Gazetta berichtete vor 2 Wochen über die beispiellose Hetzjagd und Übergriffe auf homosexuelle Männer. Ein Verfolgter, den ich Adam nenne, berichtete, dass Wachleute ihn in einem der informellen Gefängnisse mit Elektroschocks gefoltert hätten. Außerdem wäre er nach weiteren Namen von Schwulen gefragt worden. In das Gefängnis sei er vor circa einem Monat mit rund einem Dutzend weiterer Gefangener verschleppt worden. Das russische LGBT-Network hat eine Hotline für Betroffene aus Tschetschenien eingerichtet. Informationen im Netz unter russian lgbt network.

Lieben, glauben, kämpfen: 40 Jahre HuK

Die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche feiert im Mai beim Evangelischen Kirchentag in Berlin 40. Geburtstag. Die ersten 15 Jahre waren davon geprägt, in der evangelischen und katholischen Kirche aus der Verstecktheit herauszukommen und das Coming-out zu ermöglichen“, erklärte HuK-Pressesprecher Markus Gutfleisch in einer Pressemitteilung. Offen lebende Lesben und Schwule, die im kirchlichen Dienst tätig waren, kämpften vor allem gegen ihre Entlassung. Dass das Thema die Menschen bewegte, zeigte sich an einer Kirchentagsresolution im Jahr 1979, die fast 5.000 Unterstützer fand. 1991 gelang es der HuK, mit dem Projekt „Farbe bekennen“ stark in die Evangelische Kirche hineinzuwirken. Auch heute ist die Ökumenische Gruppe Anlaufstelle für die LGBTI Community in den Kirchen. Sie engagiert sich seit ihrer Gründung mit eigenständigen Angeboten bei Kirchen- und Katholikentagen, kooperiert mit weiteren Regenbogengruppen in Deutschland und auf europäischer Ebene. Mit dem 2015 gestarteten Projekt „Gleichberechtigung von LSBT in der katholischen Kirche“ fordert der Verein Segnung, Seelsorge für und mit Homosexuellen, positive Wahrnehmung von Trans-Menschen sowie Unterstützung von queeren Menschenrechtsprojekten in Süd- und Osteuropa.

Vatikan begrüßt schwulen Premierminister und seinen Ehemann

Katholische Beamte des Vatikan begrüßten Xavier Bettel, den offen homosexuell lebenden 44-jährigen Premierminister von Luxemburg und seinen Ehemann Gauthier Destenay. Der Besuch fand anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung des Vertrags von Rom, einem Handelsvertrag von 1957 statt, der maßgeblich zur Rekonstruktion der Volkswirtschaften und zu einem dauerhaften Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg beigetragen hat. An der Gedenkveranstaltung nahmen Bettel und seinem Ehemann neben anderen europäischen Regierungschefs teil. Die Teilnahme Bettels wird als positive Entwicklung gesehen, nachdem Papst Franziskus den schwulen französischen Botschafter im Vatikan im Jahr 2015 persönlich ausgewiesen hatte. Bettel und sein Ehemann wurden im Vatikan vom katholischen Kirchenführer Erzbischof Georg Ganswein begrüßt. Ganswein diente als persönlicher Sekretär des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Bettel ist derzeit der weltweit einzige bekannte schwule Regierungschef. Bettel stellte seinem Mann im August 2014 der Öffentlichkeit vor und heiratete ihn am 15. Mai 2015, fünf Monate nachdem Luxemburg das entsprechende Gesetz zur gleichgeschlechtlichen Ehe verabschiedet hatte.

Gilbert Baker – Die Regenbogenfahne weht auf Halbmast

Baker starb im Alter von 65 Jahren im Schlaf in der Nacht zum Freitag 31. März in seiner Wohnung in New York, wie der San Francisco Chronicle berichtete. Ein enger Freund, der Aktivist Cleve Jones, gab Bakers Tod bekannt. Die erste Regenbogenfahne nähte Baker, der sich nach seinem Ausscheiden aus der Armee das Schneidern beigebracht hatte, noch eigenhändig zusammen. Das Symbol des Regenbogens war ursprünglich durch den Song „Over the Rainbow“ von Judy Garland, einer frühen Ikone der Schwulenbewegung, in die Community gelangt. Er habe von der ersten Flagge an gewusst, dass sie sein Lebenswerk sei. Für jeden Protestmarsch, jede Feier, jede Gedenkveranstaltung sei Baker stetig am Nähen gewesen, sagte Jones über seinen Freund, dem er damals noch beim Färben der Stoffe geholfen hatte. Mit der Regenbogenfahne verschaffte Baker, der in den 1970er Jahren in San Fancisco in der Gay-Rights-Bewegung engagiert war, der schwulen und lesbischen Community endlich das einende Symbol, das sie schon so lange suchte. Anders als bei anderen Zeichen – wie dem belasteten, weil ursprünglich von den Nazis verwendeten pinkfarbenen Dreieck – konnten sich alle auf die farbenprächtige, für Vielfalt und Lebensfreude stehende bunte Fahne verständigen. Schlicht im Design und einfach zu fertigen war sie außerdem. Die bunte Flagge wehte erstmals im Juni 1978 beim Gay Freedom Day in San Francisco, der Vorbild für die späteren Gay-Pride-Paraden in aller Welt war.

Quelle:http://Queer.de

Redaktion: Karin Uecker 


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im April 2017

Das Theaterfestival Radikal jung 2017 findet vom 28.04. – 07.05.2017 auf der Bühne des Münchner Volkstheaters statt

Vorgestellt werden Arbeiten von jungen Avantgard Regisseuren. Eröffnet wird das Festival mit der Inszenierung „Nathan der Weise“ nach Gotthold Ephraim Lessing in der Regie von Leonie Böhm vom Thalia Theater Hamburg. Das Berliner Maxim Gorki Theater schickt Suna Gürler mit „Stören“ und Nora Abdel Maksoud mit „The Making-of“. Weitere Stücke kommen aus Dresden, Frankfurt, Gent und München. Dabei sind sechs der neuen Regisseure zum ersten Mal mit ihren Produktionen zu Gast auf der Volkstheaterbühne. Umrahmt wird das Radikal jung 2017 von Partys, Gesprächen mit den Regisseuren und der Verleihung eines Publikumspreises. Auch die Master Class der Regiestudenten ist wieder dabei. Tickets und weitere Informationen unter http://www.muenchner-volkstheater.de

Am 30. April 2017 ab 19:30 Uhr Tanz in den Mai mit DJane’s Delight

Das GROSSE Frühlingserwachen beim GROSSEN Frauenfest München 

Kommt und tanzt mit uns in den Mai!

Freut Euch auf eine unvergessliche Party, jede Menge Spaß und wer weiß, vielleicht auch heiße Flirts?!

20.00 – 22.00 Uhr: Ballroomdancing
22.00 – 04.00 Uhr: Partysound by DJane Eléni (Pop, Charts, 80ies, Classix & Clubsounds)

Wir freuen uns auf alle Frauen (lesbisch, bi, hetero), Gays und Transmenschen.

Das Schloss, Schwere-Reiter-Str. 15, 80637 München … das Schloss ist barrierefrei zugänglich.

Ab 19.30 Uhr !!! // € 14,–
www.frauenfest-muenchen.de

 

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 2. Stock (U-Bahn
Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!