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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 16. März 2017 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
  Frank  
 

Das Thema für die 886. Sendung ist Geschlechtskrankheiten.

Holm Hasenbein führte hierzu ein Interview mit Dr. Bernd Rödel, ehemals praktizierender Urologe.

Natürlich gibt es auch für Euch wieder die Uferlos-Schlagzeilen.

Euer Moderator im Studio ist Holm Hasenbein.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. März 2017 um 18:08 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 16. März 2017

CSD-Organisatoren fordern Ehe-Öffnung vor Bundestagswahl

Der Dachverband CSD Deutschland hat am Sonntag per E-Mail einen offenen Brief an alle Mitglieder des Deutschen Bundestags gesendet, in dem die Öffnung der Ehe noch in dieser Legislaturperiode gefordert wird. „Was bislang im Rahmen eines Diskriminierungsabbaus fehlt, ist die vollständige Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare“, konstatierten die Aktivisten, die sich am Wochenende auf einer Konferenz des CSD Deutschland e.V. in der Akademie
Waldschlösschen nahe Göttingen getroffen hatten. In der Dachorganisation sind mehr als 50  deutsche Pride-Veranstalter organisiert. Deutschland sei mit dem Lebenspartnerschaftsgesetz aus dem Jahr 2001 noch Vorreiter bei HomoRechten gewesen, nun aber hinter andere Länder zurückgefallen, heißt es in dem Schreiben. Dabei sei das Thema Ehe-Öffnung bei den Deutschen nicht umstritten: Laut einer Umfrage der Antidiskriminierungsstelle befürworteten 83 Prozent die Ehe für alle. Die Abgeordneten sollten sich für freie Abstimmung zu der Frage vor den Bundestagswahlen am 24. September einsetzen und der Ehe für alle zustimmen. Gegenwärtig sorgt die SPD mit Forderungen nach der Ehe-Öffnung für Bewegung in der Sache. Fraktionschef Thomas Oppermann kündigte am Wochenende an, noch im März einen Gesetzentwurf zur Ehe-Öffnung vorzulegen .Zuvor hatte er bereits angekündigt, dass die Frage Thema beim nächsten Koalitionsgipfel werden würde. Allerdings ist bislang kein Einlenken der Union bei diesem Thema zu erkennen: Vergangene Woche verteidigten Redner von CDU und CSU in einer Aktuellen Stunde das Ehe-Verbot für Schwule und Lesben. Von der SPD gibt es bislang keine Anzeichen, die Große Koalition wegen dieses Themas aufzukündigen – und es gilt als ebenso unwahrscheinlich, dass die Union den Sozialdemokraten im beginnenden Wahlkampf eine freie Abstimmung zulässt und damit den Sozialdemokraten einen Erfolg gönnt. Da die CDU/CSU-Fraktion derzeit die einzige Bundestagsfraktion ist, die am EheVerbot für Schwule und Lesben festhält, würde es eine theoretische Mehrheit für die Ehe für alle im Parlament geben Die Opposition im Parlament fordert ebenfalls eine freie Abstimmung. „Lesben und Schwule wollen ein Gesetz und keinen weiteren Wahlkampf über die Öffnung der Ehe“, erklärte der Kölner Grünen-Abgeordnete Volker Beck am Wochenende. Er verwies darauf, dass bereits seit Jahren Gesetzentwürfe des Bundesrats und der Oppositionsfraktionen vorliegen. „Handeln heißt abstimmen und nicht ein neuer Gesetzentwurf, ein weiteres Interview oder ein neues Plakat“, so Beck. Er hoffe auf eine überparteiliche Einigung. Wenn es diese nicht gebe, müsse die SPD „am Ende der Wahlperiode einfach mutig sein“, so Beck.

Maghreb nicht sicher für Schwule

Im Bundesrat ist am Freitagvormittag erwartungsgemäß ein Gesetzentwurf der Bundesregierung gescheitert, die Länder Algerien, Tunesien und Marokko zu sicheren Herkunftsländer zu erklären. Die Länder mit Regierungsbeteiligung der Linkspartei und der Grünen – mit Ausnahme von BadenWürttemberg – lehnten den Antrag ab, der bereits im Mai letzten Jahres mit den Stimmen der Großen Koalition den Bundestag passiert hatte. Die Neueinstufung hätte dazu geführt, dass
Asylbewerber leichter in ihre Heimatländer abgeschoben werden können, da ihre Anträge  offensichtlich unbegründet seien. Der Lesben- und Schwulenverband begrüßte die Entscheidung der Länderkammer in einer ersten Reaktion und dankte den Landespolitikern, bei der „Verharmlosung der Menschenrechtslage in den Maghreb-Staaten“ nicht mitzumachen, wie LSVD-Sprecherin Stefanie Schmidt erklärte. „In allen drei Staaten werden Menschenrechte verletzt, Homosexuelle als soziale Gruppe verfolgt und einvernehmliche Sexualität unter Erwachsenen gleichen Geschlechts mit hohen Gefängnisstrafen bedroht“, so Schmidt. Staaten als „sicher“ zu deklarieren, die Homosexualität kriminalisierten, stelle „Menschenrechtsverfolgungen einen Persilschein aus“. Schmidt verwies darauf, dass erst vor zwei  Wochen zwei Schwule zu Gefängnisstrafen verurteilt worden waren, weil sie in der Privatwohnung eines der Männer einvernehmlichen Sex gehabt haben sollen. 

Homo-Hasser in Trumps Kabinett

er US-Senat hat am Donnerstag Ben Carson als Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung mit 58 gegen 41 Stimmen bestätigt – der 65-Jährige erhielt auch die Stimmen von sechs Demokraten. Carson gehört zu den wohl konservativsten Mitgliedern in Donald Trumps Kabinett und gilt besonders als Hardliner, wenn es um LGBTI-Rechte geht. Im republikanischen Vorwahlkampf war Carson mit seiner konservativen Religiosität insbesondere unter evangelikalen Christen populär und lag Ende 2015 einige Wochen in den Umfragen ganz vorne. Nachdem die Werte zurückgingen, stieg er aus dem Rennen aus und stellte sich fast sofort hinter Donald Trump.  Wiederholt hat das Mitglied der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten gegen Schwule und Lesben polemisiert. Insbesondere die Ehe für alle brachte ihn auf die Barrikaden. Während des Wahlkampfs stellte er etwa im „Fox News Channel“ Homosexualität mit sexuellem Missbrauch von Tieren oder Kindern gleich, In seinem 2012 erschienen Buch „America is Beautiful“ hatte Carson sogar einen Zusammenhang zwischen der Ehe für alle und dem Zerfall des Römischen Reiches hergestellt. Carson, ein ehemaliger Neurochirurg, gilt als Außenseiter des politischen Systems und hatte noch nie ein politisches Amt inne. Vielen Anhängern imponiert jedoch seine Lebensgeschichte: Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen in Detroit auf und wurde später zu einem der angesehensten Ärzte des Landes. Berühmt wurde er in den Achtzigerjahren durch eine Trennungsoperation siamesischer Zwillinge. 

Quelle:http://Queer.de

Redaktion: Constantin Jahn 


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im März 2017

Täglich bis Mitte März im Varieté GOP: Wild Boys – frisch, prickelnd, Rosemie im GOP Maximilianstraße

Wenn Rosemie die Bühne betritt, geht einem das Herz auf, so viel Charme, Witz und schwäbischer Frohsinn schlägt einem entgegen. Doch ihr Herz sehnt sich nach dem „Einen”. Die Tausendsassarin wird begleitet und umgarnt von einmaligen Typen – ihren artistisch hochbegabten „Wild Boys“. Gemeinsam spannen sie nicht nur Amors sondern auch einen varietistischen Bogen von wild bis romantisch.Und ihre wilden Jungs wickelt sie mit einem neckischen Blick über die Hornbrille um den Finger. Völlig frei von langweilig konventionellen Schönheitsidealen aus Zeitung und Fernsehen tanzt, singt und musiziert RosemieWarth, dass sich der Bühnenboden biegt. Eine Moderation von Herzen und eine musikalische Begleitung voller Überraschung und Exotik, für die die Clownin 2015 mit dem Hauptpreis beim Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Die Show ist eine Liebeserklärung an den feinen Humor, an passionierte Körperkunst und an die Leidenschaft des Theaters!
Rosemarie und ihre Wilden Jung täglich bis Mitte März im Varieté GOP auf der Maximilianstraße 47.

Die letzte feste schwul lesbischeDisco hat nun nach vielen Jahren geschlossen 

Der NY.Club muß einem Hotel Platz machen, neues Ausweichquartier ist das Jack Rabbit in der Schwanthalerstr. 2 welcher auf die Betreiber des N.Y. Clubs zugekommen ist und hat für den Freitag eine neue Homebase angeboten. Der Klub schreibt über sich auf seiner Netzseite; Münchens größte Nightlifelocation in der City zu sein, mit 5 Bars, 3 Galerien und 2 Clubs! House vs. Black ist das Thema auf über 600qm gestaltet von der Berliner Szenendesignerin Laura Rave. „Ansonsten haben wir alles aus dem NY.Club mitgenommen was wichtig ist: Alle Jungs und Mädels von den Bars, die Garderobe, unsere einmalige Daggy, alle DJs und natürlich Winnie und Mutti…„schreiben die Veranstalter im Internet.
Freut euch auf Gewohntes, Ungewohntes und einige Highlights. Also schräg gegenüber vom ehemaligen NY-Club in der Schwanthaler Str. 2 ist nun das neue Zuhause der Gay-Diskoszene, ab sofort jeden Freitag ab Mitternacht.

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 2. Stock (U-Bahn
Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!