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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 16. Februar 2017 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
  Frank  
 

Immobilien in München, wie finanziere ich eine Immobilie

Natürlich gibt es auch für Euch wieder die Uferlos-Schlagzeilen.

Euer Moderator im Studio ist Holm Hasenbein.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Februar 2017 um 23:05 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 16. Februar 2017

München schafft Schutzräume für LGBTI-Flüchtlinge.

Die bayerische Landeshauptstadt will in bis zu fünf WGs geflüchteten Menschen helfen, die wegen ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität in Sammelunterkünften gefährdet sind. 

München will besondere Schutzräumen für lesbische, schwule, bisexuelle und trangeschlechtliche Menschen eröffnen. Entsprechende Pläne hat der städtische Sozialausschuss in einer Sitzung beschlossen. Zudem sollen die Kapazitäten zur Unterbringung von geflüchteten Frauen ausgebaut werden.  In einem ersten Modellprojekt will das Amt für Wohnen und Migration geflüchtete LGBTI dezentral in bis zu fünf Wohngemeinschaften unterbringen und sozialpädagogisch betreuen. Rückmeldungen aus Beratungsstellen, Unterkünften sowie der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen hätten nach Angaben der Stadt gezeigt, dass es einen akuten Bedarf für eine gesonderte Unterbringung gebe. Der Lesben- und Schwulenverband Bayern begrüßte die Entscheidung Münchens. Vorfälle von Gewalt gegen LGBTI-Geflüchtete zeigten, wie wichtig eine eigene Einrichtung sei, erklärte Landes-LSVD-Sprecherin Hannah Lea. „Konservative und homophobe Einstellungen sind auch unter ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern verbreitet. Die mangelnde Privatsphäre führt zu einer verstärkten Angst vor Entdeckung, etwa weil private Gespräche kaum möglich sind, das persönliche Eigentum nicht geschützt werden kann“, so Lea. Außerdem zeigte sie sich besorgt über eine Doppeldiskriminierung von LGBTI-Flüchtlingen, da das gesellschaftliche Klima in Deutschland gespalten sei und „sich oft offener Hass“ gegen Flüchtlingseinrichtungen und Geflüchtete entlade. 

LGBTI kontrollieren das Deutschlandradio mit

Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) soll Sitz und Stimme im Hörfunkrat bekommen. 

Im Hörfunkrat des Deutschlandradios wird künftig auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland vertreten sein. Darüber informierte der Verband in einer Pressemitteilung. Das 1994 gegründete öffentlich-rechtliche Deutschlandradio produziert die drei nationalen Hörfunkprogramme Deutschlandfunk und DRadio Wissen sowie Deutschlandradio Kultur. Der 40-köpfige Hörfunkrat besteht aus Vertretern aller Bundesländer, Abgesandten der Bundesregierung sowie Repräsentanten gesellschaftlich relevanter Gruppen. Er hat unter anderem die Aufgabe, Richtlinien für die Sendungen aufzustellen und deren Einhaltung gemäß der im Staatsvertrag aufgeführten Bestimmungen zu überwachen. „Die Beteiligung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, transsexuellen Menschen in den Mediengremien entwickelt sich erfreulicherweise nach und nach zum Standard in einer pluralistischen Gesellschaft“, erklärte LSVD-Sprecherin Henny Engels. „Die Entsendung einer LSVD-Vertretung hat Vorbildfunktion für die Gremien aller öffentlich-rechtlichen Medien, die noch keine angemessene Vertretung von LGBTI* haben – dies trifft beispielsweise für den MDR und auch für den NDR zu.“

Der Rentnerknast:  Auf der Suche nach Alternative zur Altersarmut – Ein Bericht vom Effektenspiegel Ausgabe 2/17

Wer sich mit Geldanlage und Altersabsicherung beschäftigt, kommt an dem Thema Altersarmut nicht vorbei. Selbst wenn die Bundesregierung mit allen Mitteln versucht, die Altersarmut in Deutschland zu leugnen, und dafür sogar ihren Armutsbericht 2016 fälscht. Die traurige Wahrheit ist, dass in der stärksten Volkswirtschaft des europäischen Kontinents jeder Zweite von der Altersarmut bedroht ist. Doch statt das Kapitalsparen zu erleichtern, sendet die Politik ein anderes Signal, so der Effektenspiegel:  Der Bundestag hat kürzlich das „Flexi- Rentengesetz“ beschlossen. Damit wird das Arbeiten über das gesetzliche Renteneintrittsalter erleichtert. Arbeiten bis zum Tod heißt es bald für künftige Generationen. Seniorenheime sind einfach zu teuer und deshalb für die Regierung die schlechteste  unter den bisher diskutierten Lösungen. Hinzu kommt die oftmals mäßige Qualität der staatlichen Pflegeeinrichtungen. Dafür fehlt einfach das Geld . Das wird schließlich für die Bezüge und den Pensionen der Bundestagsabgeordneten selbst oder zur Rettung von notleidenden Banken, ganzer Staaten benötigt. Lange Zeit war daher die Rentnerklappe im Gespräch, das Pendant zur Babyklappe. Das Modell gilt als gescheitert, weil beim Pilotprojekt die meisten Alten nach Einwurf in die Klappe dort nicht abgeholt wurden. Daher wird nun der Vorschlag diskutiert, die Alten in den Knast zu stecken. Denn erstens sorgt dies für eine bessere Auslastung öffentlicher Einrichtungen und zweitens ist das dortige Pflegepersonal ohnehin einiges gewöhnt, nicht zimperlich und meistens körperlich kräftig. Zudem gibt es im Knast drei Mahlzeiten, Videoüberwachung, wenn etwas passiert, und ein ausreichendes Freizeitangebot. In Singen am Bodensee und in Detmold gibt es schon jetzt einen Seniorenvollzug für alternde Straftäter, die als Vorbild dienen könnten.

Redaktion: Holm Hasenbein 


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im Februar 2017

Täglich bis Mitte März im Varieté GOP: Wild Boys – frisch, prickelnd, Rosemie im GOP Maximilianstraße

Wenn Rosemie die Bühne betritt, geht einem das Herz auf, so viel Charme, Witz und schwäbischer Frohsinn schlägt einem entgegen. Doch ihr Herz sehnt sich nach dem „Einen”. Die Tausendsassarin wird begleitet und umgarnt von einmaligen Typen – ihren artistisch hochbegabten „Wild Boys“. Gemeinsam spannen sie nicht nur Amors sondern auch einen varietistischen Bogen von wild bis romantisch.Und ihre wilden Jungs wickelt sie mit einem neckischen Blick über die Hornbrille um den Finger. Völlig frei von langweilig konventionellen Schönheitsidealen aus Zeitung und Fernsehen tanzt, singt und musiziert RosemieWarth, dass sich der Bühnenboden biegt. Eine Moderation von Herzen und eine musikalische Begleitung voller Überraschung und Exotik, für die die Clownin 2015 mit dem Hauptpreis beim Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Die Show ist eine Liebeserklärung an den feinen Humor, an passionierte Körperkunst und an die Leidenschaft des Theaters!
Rosemarie und ihre Wilden Jung täglich bis Mitte März im Varieté GOP auf der Maximilianstraße 47.

Am 25. Februar 2017: DJane’s Delight präsentiert die ELLA International Lesbian Festival – PreParty mit Triple-Faktor und DJ Bo Monde (Amsterdam)

Es erwarten Euch gleich 3 tolle Partymottos:
– „ELLA-International Lesbian Festival“ – PreParty
– „Butch & Femme“-Day
– „Fasching“

„ELLA-International Lesbian Festival“, das Kultur-, Musik-, Kunst- und Sportfestival findet das fünfte Mal in diesem Jahr vom 31. August bis 7. September auf der wunderschönen Insel Mallorca statt.

Freut Euch auf die „ELLA“ – PreParty mit uns, und DJ Bo Monde aus Amsterdam, die das „ELLA“-Feeling nach München holt.

Zur Feier des Abends verlost „ELLA“ 3 Party Packs für je 2 Personen. Kommt vorbei und lasst Euch diese Chance nicht entgehen!

20.00 – 22.00 Uhr: Ballroomdancing by DJane Eléni
22.00 – 04.00 Uhr: Party-All-Time-Favourites by DJ Bo Monde aus Amsterdam

Ob im Kleid oder Anzug, Faschingskostüm oder Lieblings-Outfit. Sucht Euch Euer Partymotto aus, und freut Euch auf den ultimativen Frauen-Faschingsball und eine lange aufregende Nacht.

Wir freuen uns auf alle Frauen (lesbisch, bi, hetero), Gays und Transmenschen …
„Das Schloss“ ist barrierefrei zugänglich.

Samstag, 25. Februar 2017
Ab 19.30 Uhr !!! // € 14
Das Schloss
Schwere-Reiter-Str. 15
80637 München

Anfahrt:
Tramlinien 20 und 21 Ausstieg Haltestelle Leonrodplatz oder Tramlinie 12 / Buslinie 33 Ausstieg Haltestelle Leonrodplatz/Infanteriestraße

Infos unter: www.frauenfest-muenchen.de

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 2. Stock (U-Bahn
Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!