» Home «

Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 19. Januar 2017 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
  Frank  
 

Unsere aktiven Kreativen

Zur 882. Sendung von Uferlos-Magazin stellt euch unser Redakteur Horst Kerwien den Musiker Jürgen Schweighart vor. Er ist der Macher, der Musiker hinter der international bekannten Band V2 Schneider. Ihre Musik wird der Gattung Elektronika zugerechnet, Es ist eine Form zwischen Avantgarde und Filmmusik. Augen zu und der Film läuft ab.

Aus der Münchner Community direkt vor`s Uferlos-Mikrofon: Jürgen Schweighart.

Natürlich gibt es auch für Euch wieder die Uferlos-Schlagzeilen und die Uferlos-Veranstaltungshinweise.

Eurer Moderator im Studio ist unser Redakteur Horst Kerwien 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 17:25 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 19. Januar 2017

Schwule Künstler ehren den „heiligen“ Georg Michael

Ein neues Wandgemälde in Sydney erinnert an den verstorbenen britischen Sänger Georg Michael. Als „Schutzpatron der nächtlichen Parks“ trägt er einen Heiligenschein und einen Regenbogenschal, in seinen Händen hält er einen Joint sowie ein Popperfläschchen. Für das Porträt „St. George“ sind die australische Band Stereogamous und der Graffiti-Künstler Scott Marsh verantwortlich. „Wir erinnern an diesen Geliebten und Aktivisten, der auf uns alle aufpasst“, schrieben sie dazu auf Facebook. Der frühere Wham!-Star und erfolgreiche Solosänger war am ersten Weihnachtsfeiertag im Alter von 53 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben. Aus seinem Schwulsein und seiner Promiskuität sowie seinen Cruisingabenteuern hatte George Michael kein Geheimnis gemacht. Nach seinem Tod wurden zudem zahlreiche Wohltätigkeiten des Künstlers bekannt. 

Empowerment für LGBTI-Geflüchtete

Die Berliner Schwulenberatung hat einen umfangreichen Ratgeber für den Umgang mit queeren Flüchtlingen veröffentlicht.„Wie eine Rose, die aus dem Riss im Beton wächst“ heißt eine neue Handreichung der Schwulenberatung Berlin, die über die besondere Situation von queeren Flüchtlingen informiert. Sie richtet sich an Menschen, die beruflich oder ehrenamtlich mit geflüchteten Menschen in Kontakt kommen. „Mit dieser Broschüre möchten wir Handwerkszeug vermitteln, das befähigt, Beratung und Unterstützung für LSBT*I* Geflüchtete so zu gestalten, dass sie dadurch empowert werden“, heißt es in der über 80-seitigen Handreichung. „Voraussetzung dafür ist es, als beratende und unterstützende Person ein Rollenverständnis zu haben, das eine Reflexion sowohl der Besonderheiten der Situation von LSBT*I* Geflüchteten als auch der eigenen Positionierungen beinhaltet und das ein Bewusstsein für strukturelle Machtverhältnisse in die Praxis integriert.“ Die Broschüre, die mehrere praktische Checklisten enthält, wurde in Kooperation mit anderen Berliner Initiativen wie GLADT, LesMigraS, dem LSVD und dem Sonntagsclub erstellt und vom Berliner Senat finanziell gefördert.

Drogen beim Sex unter Männern populär

Es muss nicht immer nur Alkohol sein: Mehr als ein Drittel der schwulen und bisexuellen Männer, die auf Datingseiten Partner suchen, sind offen für berauschten Sex. Am populärsten ist Crystal Meth. Die populäre schwule Datingwebsite squirt.org hat in einer vergangene Woche veröffentlichten Befragung festgestellt, dass 30 Prozent ihrer Nutzer bereits Drogen beim Sex benutzt haben. Insgesamt zeigten sich 39 Prozent interessiert daran, durch Drogen den Geschlechtsakt interessanter zu machen. Für die Umfrage wurden über 22.000 Nutzer der Website befragt, die sich ausschließlich an Männer, die Sex mit Männern haben, richtet. Unter den Drogen-Nutzern sei Crystal Meth das beliebteste Hilfsmittel, das von 36 Prozent der Nutzer als ihre Hauptdroge genannt wurde. Dahinter folgten Cannabis (19 Prozent), Kokain (13 Prozent), Ecstasy/MDMA (elf Prozent), GHB/GBL und Mephedron (je sechs Prozent). Heroin wurde demnach nur von 0,3 Prozent der Drogennutzer genannt.

Olivia Jones ist sechs Zentimeter kürzer

Deutschlands bekannteste Dragqueen legte sich wegen Rückenschmerzen unters Messer – und ließ sich dabei „beide Stelzen kürzen“. Olivia Jones hat am Montag auf Facebook mitgeteilt, dass sie sich nach jahrelangen Problemen mit Rückenschmerzen „wegen zwei unterschiedlich langer Beine, schiefer Hüfte und falscher Körperhaltung“ bereits vor einem Monat unters Messer gelegt habe. Dabei habe die Dschungel-Vizekönigin nicht nur ihre Fehlhaltung korrigieren, sondern auch ihre Beine um sechs Zentimeter kürzen lassen.  Eine derartige Bein-Verkürzung wird in der Regel durchgeführt, indem mit einer Säge der Oberschenkelknochen an zwei Stellen durchtrennt, ein Teil entfernt und der verkürzte Knochen anschließend durch Nägel wieder zusammengeschraubt wird. Nach der Operation dauert es rund ein halbes Jahr, bis der Knochen vollständig ausgeheilt ist.
Quelle: www.queer.de

Redaktion: Günter Auburger 


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im Januar 2017

Täglich bis Mitte März im Varieté GOP: Wild Boys – frisch, prickelnd, Rosemie im GOP Maximilianstraße

Wenn Rosemie die Bühne betritt, geht einem das Herz auf, so viel Charme, Witz und schwäbischer Frohsinn schlägt einem entgegen. Doch ihr Herz sehnt sich nach dem „Einen”. Die Tausendsassarin wird begleitet und umgarnt von einmaligen Typen – ihren artistisch hochbegabten „Wild Boys“. Gemeinsam spannen sie nicht nur Amors sondern auch einen varietistischen Bogen von wild bis romantisch.Und ihre wilden Jungs wickelt sie mit einem neckischen Blick über die Hornbrille um den Finger. Völlig frei von langweilig konventionellen Schönheitsidealen aus Zeitung und Fernsehen tanzt, singt und musiziert RosemieWarth, dass sich der Bühnenboden biegt. Eine Moderation von Herzen und eine musikalische Begleitung voller Überraschung und Exotik, für die die Clownin 2015 mit dem Hauptpreis beim Kleinkunstpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet wurde. Die Show ist eine Liebeserklärung an den feinen Humor, an passionierte Körperkunst und an die Leidenschaft des Theaters!
Rosemarie und ihre Wilden Jung täglich bis Mitte März im Varieté GOP auf der Maximilianstraße 47.

Am 20. Januar 2017 bietet das SUB auf der Müllerstraße wieder kostenlose Untersuchungen auf verschiedene Geschlechtskrankheiten an.

Von 17 Uhr bis 19.30 Uhr können sich schwule Männer kostenlos und anonym beraten und auf HIV, Hepatitis A, B und C sowie auf Syphilis testen lassen. Auch Untersuchungen bzw. Tests auf Chlamydien und Trippersind möglich. Die Ergebnisse holen die Teilnehmer am folgenden Mittwoch den 25. Januarzwischen 17 Uhr und 18 Uhr ab. Den HIV-Test im Subgibt es seit Mitte 2005. Er ist eine Gemeinschaftsaktion des Projekts Prävention im Sub mit dem Checkpoint der Münchner Aids-Hilfe und dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Stadt München. Das Angebot soll vor allem Leute ansprechen, die tagsüber arbeiten. Die Ärzte und Berater sind alle schwul; häufig scheuen Homosexuelle den Gang in die Hausarztpraxis oder zu örtlichen Gesundheitsämtern aus Angst vor Diskriminierung.
Ein gleichwertiges Programm für jede Form von sexueller Neigung bietet im übrigen Montag bis Donnerstags das Münchener Gesundheitsamt in der Bayerstraße 28 a nähe Hauptbahnhof an. Diese Tests sind auch dort kostenlos und anonym, man kann sich aber mit einer Spende erkenntlich zeigen.

Am Samstag den 28.Januar 2017 ab 21 Uhr: Schnupperparty im MLC

Du wolltest schon immer mal insUnderGround, hast Dich aber nie so richtig getraut? Dann bist Du an diesem Termin genau richtig und herzlich eingeladen, Dir alles mal in Ruhe anzusehen und wenn Dich die Lust überkommt natürlich auch auszuprobieren. An diesem Abend ist der strenge MLC-Dresscode gelockert, so dass Du keine Sorgen haben musst an der Tür abgewiesen zu werden. Für alle Gäste, die zum aller ersten Mal ins UnderGround kommen, ist der Eintritt FREI!
So lautet die verführerrische Anzeige des Münchener Löwen Clubs. Und wie ihr euch denken könnt reden wir hier nicht vom Fußball. Der MLC München ist ein schwuler Fetisch-Verein. Soweit das jeweilige Veranstaltungsthema – wie bei diesem Termin – nicht etwas anderes nahe legt, haben zu den Veranstaltungen grundsätzlich nur Kerle in Leder, Cross- &Bikerwear, in Gummi oder ProtectionGear Zugang. Ferner alle schwulen Punks und Skins, Leute in derber Arbeitsmontur und zu den Sports & Sneakers Partys natürlich alle Fans von Turnschuhen und in geilem Sportoutfit. Also schnuppert mal zur Abwechslung Werkstattluft und Leder. Das ganze am 28.01. ab 21 Uhr in der Machtelfinger Str. 29.

  —————————–

Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

LineBack1

Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

Studio02 Studio01

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

LineBack1

wellenlaenge1

Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 2. Stock (U-Bahn
Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!