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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 15. Juni 2017 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
 Frank  
 

Die Münchner Regenbogenstiftung und das Regenbogenkonzert zum CSD 2017

Andreas Unterforsthuber, der Leiter der Münchner Koordinierungsstelle, erklärt in einem Interview Hintergründe der Regenbogenstiftung und wie es zur Patenschaft für das Regenbogenkonzert in diesem Jahr gekommen ist.

Da man hier wirklich von wahren Leuchtturmprojekten sprechen kann , die die Fortschrittlichkeit der Stadt München in Angelegenheiten LGBTI-Infrastruktur nachdrücklich vorzeigen, lohnt es sich, mehr darüber zu erfahren. Informieren tun wir darüber natürlich auch in der Hoffnung, dass diese Art von institutioneller Unterstützung öffentlich wahrgenommen und gewürdigt wird.

Natürlich wird es auch wieder Nachrichten, Veranstaltungstipps und Musik geben für euch.

Euere Moderatoren im Studio sind Constantin Jahn und Günter Auburger

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 15. Juni 2017 um 13:42 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 15. Juni 2017

NRW-SPD fordert Ehe für alle noch in dieser Legislaturperiode 

Nachdem Martin Schulz beim Landesparteitag versprach, dass es die Gleichstellung mit ihm “als Kanzler” geben werde, gingen die Genossen von der Basis einen deutlichen Schritt weiter. Der SPD-Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz hat auf einem  Landesparteitag der NRW-SPD am Samstag in Duisburg seine Forderung nach einer Öffnung der Ehe für schwule und lesbische Paare bekräftigt. “Mit mir als Kanzler wird es die Ehe für alle geben”, sagte er laut einem Tweet des SPDBundesvorstands. Der Livestream des Parteitags auf Facebook war genau an dieser Stelle unterbrochen. Laut dem Portal katholisch.de führte Schulz diese – in eigenen Worten – “klare Ansage” auf die Menschenwürde und das Prinzip “der guten Nachbarschaft” zurück: “Der gute Nachbar, das ist der, der dich so nimmt wie du bist, der dir zugesteht, dass du leben kannst wie du möchtest, weil er weiß, dass du ihm das  gleiche Recht zubilligst.” Zudem erlaube der gute Nachbar auch, “mit dem oder der zu leben, den oder die du lieben willst”, so Schulz.

Staatsschutz ermittelt: Brandanschlag nach Aufführung von LGBTI-Filmen

Das Anklamer Jugendzentrum Demokratiebahnhof wurde in der Nacht zu Samstag u.a. mit Molotowcocktails attackiert – am Abend war dort das QueerFilmFest Rostock zu Gast. In der Hansestadt Anklam in Mecklenburg-Vorpommern haben Unbekannte in der Nacht zu Samstag einen Brandanschlag auf das Jugendzentrum Demokratiebahnhof verübt. Kurz vor drei Uhr nachts warfen die Angreifer zwei Brandsätze in die Eingangshalle, in der leicht entflammbare Papphocker standen. Außerdem wurde die denkmalgeschützte Fassade mit sieben Beuteln weißer Farbe beworfen. Bei dem Anschlag wurde niemand verletzt. “Ein Ausbreiten der Flammen konnte mit Glück, einem beherzten Einsatz und schnellem Reagieren verhindert werden”, teilte das 2014 gegründete Jugendzentrum mit. Zu dem Zeitpunkt hatten mehrere Jugendliche im Gebäude übernachtet. Sie waren durch die Geräusche und Stimmen der Angreifer wach geworden. Das QueerFilmFest Rostock zeigte Kurzfilme.

Polizeibericht Berlin: Weil er Frauenkleider trug: 20-Jähriger homophob beleidigt und bespuckt

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zu Samstag am U-Bahnhof Mehringdamm in BerlinKreuzberg – der mutmaßliche Täter hatte Drogen bei sich. Die Berliner Polizei meldete am Samstag erneut eine Straftat mit einem schwulen- oder transfeindlichen Hintergrund. Demnach wurden Beamte in der vergangenen Nacht zum UBahnhof Mehringdamm im Stadtteil Kreuzberg gerufen. “Dort gab der 20-jährige Geschädigte an, aus einer Gruppe heraus von einem 18-Jährigen aufgrund seiner Frauenkleider beleidigt und bespuckt worden zu sein”, heißt es wörtlich im Polizeibericht, der das Opfer als männlich identifiziert. Der mutmaßliche Täter wurde von den Polizisten gefasst: “Bei der anschließenden Personalienfeststellung des Tatverdächtigen ließ dieser ein Tütchen mit Drogen fallen, die von den Beamten gesichert wurden.” Nähere Angaben zum 18-Jährigen oder zu den gefallenen Beleidigungen machte die Polizei nicht. Berlin gehört zu den wenigen Städten, die mögliche homo- oder transfeindliche Hintergründe von Straftaten gezielt in ihren Berichten erwähnen und die Fälle publik machen, auch wenn es “nur” um Beleidigungen geht.

Offizielle Liste der Polizei: Der Regenbogenkiez gehört zu den zehn gefährlichsten Orten Berlins

Das Viertel am Nollendorfplatz wurde von der Polizei als “kriminalitätsbelasteter Ort” eingestuft – Personen dürfen dort ohne Anlass kontrolliert werden. Auf Anordnung des rot-rot-grünen Senats hat die Berliner Polizei ihre bislang geheime Liste der kriminalitätsbelasteten Orte (kbO) veröffentlicht. Zu den zehn besonders gefährlichen Gegenden der Hauptstadt gehören demnach auch “SchönebergNord im Bereich Nollendorfplatz und Teile des so genannten ‘Regenbogenkiezes’. Die Einstufung als kbO setzt nach Angaben der Polizei voraus, “dass dort Straftaten von erheblicher Bedeutung begangen werden”. So wurden im Nollendorfkiez laut einem Bericht der “Berliner Morgenpost” im Zeitraum zwischen Mai 2016 und März 2017 insgesamt zwölf Fälle schwerer homophober Hasskriminalität angezeigt – im vergleichbaren Zeitraum ein Jahr zuvor war es nur ein Fall. Außerdem kam es zu 2.276 Diebstählen, 167 Sachbeschädigungen, 113 Beleidigungen, 70 Raubtaten und 38 Bedrohungen. Für viele Diebstahlsdelikte waren sogenannte Antänzer verantwortlich – erst am vergangenen Wochenende wurden etwa zwei Jugendliche im Viertel geschnappt.

3. Ehrenamtspreis: Merkel zeichnet LGBTI-Schulaufklärungsprojekt SCHLAU aus

Die Bonner Ortsgruppe gehört zu 25 Projekten, die am Mittwoch im Rahmen des Wettbewerbs “startsocial” im Bundeskanzleramt geehrt wurden. Als Schirmfrau des Wettbewerbs “startsocial” hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch im Bundeskanzleramt 25 herausragende soziale Initiativen geehrt. Zu den Ausgezeichneten gehört auch die Bonner Ortsgruppe des LGBTI-Bildungs- und Aufklärungsprojekts SCHLAU. Während sieben Projekte einen Geldpreis erhielten, musste sich SCHLAU mit einer Urkunde begnügen. Unter dem Motto “Hilfe für Helfer” vergibt “startsocial” seit 2001 jährlich hundert  viermonatige Beratungsstipendien an soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen über 500 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches und Juroren ihr Know-how ein. Anhand des erzielten Projektfortschritts wählten unabhängige Juroren aus den hundert Stipendiaten die 25 überzeugendsten für die Ehrung im Bundeskanzleramt aus. „Beautiful Ones“ von Hurts ist die neue Hymne der CSDs Zum ersten Mal tun sich die PRIDE-Veranstaltenden zusammen und veröffentlichen das offizielle Album zum Christopher Street Day (CSD) inklusive der ersten gemeinsamen Hymne! “Beautiful Ones” von Hurts wurde von den großen deutschen CSDs ausgewählt und überzeugte sowohl musikalisch, als auch mit seiner eindeutigen Botschaft. „Der neue Sampler besteht aus 40 sommerlichen und tanzbaren Titeln, die allesamt der queeren Community bekannt und dieses Jahr bestimmt auf vielen CSDs zu hören sein werden“, erläutert Monique King vom CSD Berlin. „Es war uns wichtig, dass die Musik Spaß macht – aber auch ein Statement ist.“ 

Quelle:http://Queer.de

Redaktion: Horst Kerwien


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im Juni 2017

Bis 09. Juli 2017 Sister Act als Musical im Deutschen Theater in der Schwanthaler Straße.

22.06.2017 18:00 –  GOC Klettertreff
DAV Kletter- und Boulderzentrum München-Süd
Thalkirchner Straße 207, 81371 München

23.06.2017 08:35 – GOC Bergtour
GOC München e.V
Rumfordstr. 39, 80335 München

25.06.2017 18:00 –  Tanzcafé: queeres Paartanzvergnügen bei Walzer, Tango oder Disco-Fox
Zunfthaus | Saal
Thalkirchner Straße 76, München

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71 (U-Bahn Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!