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Uferlos 92.4 FM  Das schwullesbische Radio Magazin auf Lora München

Sendung vom 15. September 2016 (21:00 – 22:00 Uhr auf LORA München 92,4)
  Frank  
 

In der heutigen Sendung befassen wir uns rund um die Wiesn … Sicherheit, Party und Preise der heutigen Wiesn. Durch die Sendung führen euch heute euer Jens Schröder und mit dabei im Team unser Ralf … Charleen Milady. Dazu gibt es passend eine gute Mischung Musik, die uns alle schon mal auf die Wiesn einstimmen soll .

Natürlich gibt es auch für Euch wieder die Uferlos-Schlagzeilen und die Uferlos-Veranstaltungshinweise.

Euer Moderator im Studio ist Jens Schröder.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. September 2016 um 23:47 Uhr

Nachrichten
 Frank  

Nachrichten vom 15. September 2016

Buttersäure-Attacke in Bremen
Vermutlich aus Hass auf Homosexuelle ist auf das schwul-lesbische Kulturzentrum Rat und Tat in der Hansestadt Bremen ist am Wochenende zweimal nacheinander ein Anschlag mit Buttersäure verübt worden. Auf der offiziellen Facebookseite wurde mitgeteilt, dass der Verein sowohl am Samstagmorgen als auch Freitagabend Opfer einer Buttersäure-Attacke geworden sist. Offenbar wurde hierbei auch billigend in Kauf genommen Reinigungskräfte und spielende Kinder vor dem Haus zu verletzen. Schon bereits am Morgen des Freitags war der Lichtschacht mit Federn verstopft worden, darauf hat der Verein via Facebook noch ironisch mit der Frage „geteert und Gefedert“ reagiert. Der Verein hat bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet, es ermittelt hier nun die Abteilung für politisch motivierte Straftaten. Das Rat und Tat Team zeigt sich standhaft und verspricht sich nicht vertreiben lassen zu wollen. Mittlerweile hat auch die Bremer Polizei auch in ihrem Pressedienst über den Anschlag informiert und bittet um Zeugenhinweise.

Airbnb gegen Diskriminierung
Der amerikanische Online-Vermittler für Privatunterkünfte Airbnb zeigt Flagge im Kampf gegen Diskriminierung. Am vergangenen Donnerstag veröffentlichte die Plattform einen Bericht in dem neue Nutzungsbedingungen angekündigt werden, die besonders die Ungleichbehandlung aufgrund der Rasse, der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität bekämpfen sollen. Als Begründung wurde angeführt, dass Diskriminierung der Philosophie des Unternehmens widerspreche, der neue Kodex soll ab 01. November verbindlich werden. Denn immer wieder haben Schwarze, Schwule und Lesben beklagt, dass sie beim Buchen eines Zimmers offensichtlich wegen ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen Orientierung abgewiesen worden sein. In Zukunft soll jedes Mitglied zustimmen alle Mitglieder respektvoll und ohne Vorurteile zu behandeln , egal welcher Rasse, Religion, Nationalität, Altersgruppe oder sexuellen Orientierung sie angehören“ Zusätzlich soll es ab 01. Oktober für jeden Nutzer, der sich diskriminiert fühlt, die Möglichkeit geboten werden sie direkt an Airbnb zu wenden und dann vom Anbieter einen Alternativvorschlag zu bekommen.

Anstehende Wahl in Berlin
Nach wie vor stehen die Grünen und die Linkspartei unter homosexuellen und transgeschlechtlichen Bewohnern der Haupstadt ganz oben. Dies ergab eine Online-Umfrage des LSVD Berlin und zweier Universitäten aus Gießen und Wien , an der sich 1058 wahlberechtigte LGBT-Berliner beteiligt hatten. 33 Prozent gaben an die Grünen zu wählen, während es die Linkspartei mit 24 Prozent auf den zweiten Platz schaffte. Erst dann folgt die SPD mit 17 Prozent. Auf den vierten Platz kamen in der Umfrage die Freidemokraten, denen dicht die AFD mit 7 Prozent folgt. Die Christdemokraten bilden das Schlusslicht, da auf sie wie auf die Piraten jeweils nur 4 Prozent entfielen. Jedoch betonte der LSVD auch, dass es sich trotz des Ausschlusses von Mehrfachbeteiligungen um eine nicht-repräsentative Stichprobe handle.

Speicherung von HIV-Infektionen
Die Polizei in Nordrheinwestfalen soll laut dem Willen des SPD Innenministers Ralf Jäger(SPD) die Speicherung von HIV- sowie Hepatitis B und C-Infektionen in ihrem Auskunftssystem fortführen. Dies ergab die Antwort auf eine kleine Anfrage eines Abgeordneten der Linkspartei. Von Seiten der Linken wird dies stark kritisiert und als unnötige Stigmatisierung gesehen. Es gäbe dafür keine moralischen oder sicherheitsrelevanten Rechtfertigungsgründe meint der innenpolitische Sprecher der NRW-Linken, Jasper Prigge. Da eine Übertragung von HIV über Alltagskontakte nicht möglich sei und auch Hepatitis B und C im normalen Polizeikontakt kein nennenswertes Übertragungsrisiko darstellt hält Prigge die Argumentation von Seiten der Polizei für vorgeschoben. In Wirklichkeit gehe es hierbei nur um Sammelwut und um einen kriminalisierenden Generalverdacht von Menschen mit sexuell übertragbaren Krankheiten und Prigge fordert, dass die Daten sofort gelöscht werden müssten. Trotz Kritik der Deutschen Aids-Hilfe und von Datenschützern hat sich die Innenministerkonferenz 2015 dafür ausgesprochen, weiterhin das Merkmal „Ansteckungsgefahr“ bei HIV zu nutzen. Mittlerweile haben sich auch die Grünen , die in NRW Juniorpartner der SPD in der Landesregierung sin, kritisch zur SpeichDas erung von HIV-Positiven durch die Polizei geäußert und angekündigt dies als Fraktion dem Innenminister gegenüber im Landtag zu thematisieren.

Flaggenstreit in Köln
Zwei Monate nach dem Kölner SD beschuldigt die SPD die parteilose Bürgermeisterin Henriette Reker zum CSD keine Regenbogenfahne am Rathaus aufgehängt zu haben. Die Grünen hingegegne beschuldigen die SPD zu lügen und entgegneten, die Beflaggung sei nicht möglich gewesen, weil wegen andauernder Bauarbeiten kein Flaggeenmast vorhanden gewesen sei und deswegen keine Beflaggung möglich war. Die SPD bleibt bei ihrer Darstellung und nannte den Lügenvorwurf dreist. Die Kölner Flaggenordnung sieht den CSD neben Rosenmontag und Fronleichnam als regelmäßige Beflaggungstermin vor. Das Amt der Oberbürgermeisterin erklärte im Ausschuss Allgemeine Verwaltung dass die Regenbogenfahne beim CSD gehisst gewesen sei, nur wegen der Bauarbeiten nicht direkt vor der Rathauslaube, sondern auf dem Alter Markt.

Quelle: http://www.queer.de

Redaktion: Constantin Jahn


Veranstaltungen

Unternehmungslustig, aber wohin? Veranstaltungshinweise gibt es bei uns aktuell in der Sendung und nach der Sendung die Top Termine zum nachlesen für Euch.

Aktuelle Top Termine im September 2016

Vom 17. September – 03. Oktober 2016, Oktoberfest und das größte Volksfest der Welt – auch für Lesben und Schwule.

Immer am 1. Wiesn-Sonntag (18.09.) geht´s in der Bräurosl hoch her und das schwule Volk zeigt, dass es ein Lustiges ist…

Am 2. Montag (26.09.) trifft man sich dann in der Fischer-Vroni , etwas kleiner als am Sonntag aber trotzdem sehr nett!

Am letzten Tag des Oktoberfests trifft sich die Münchner Community traditioneller Weise abends im Schottenhamel-Zelt.

Hier geht´s zur offiziellen Oktoberfest-Seite der Stadt München: http://www.muenchen.de/oktoberfest

Am 17.September 2016 , findet ganztägig das CSD und Festival in Berlin statt

Berlin: Aktionstag für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung

Christliche Fundamentalisten und rechte Politiker ziehen wieder beim „Marsch für das Leben“ durch Berlin. Das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung, zu dem auch der LSVD als Partner gehört, ruft zu einer großen Kundgebung auf:

Start um 13.30 Uhr am Brandenburger Tor, von dort Demo zum Alexanderplatz.

Infos und Anmeldung bei Facebook (Event): http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/4683/aktionstag-2016/     

Am 19. September 2016, NEUER DEUTSCHKONVERSATIONSKURS – Wir sprechen Deutsch  

Ankommen in Deutschland – das ist für viele, zumal nicht-europäischer Herkunft, nicht einfach. Sprachkurse sind ein erster Schritt; das Kennenlernen des neuen Landes ist eine noch viel größere Herausforderung. Lesben, Schwule, Transidente und Intersexuelle mit Migrationshintergrund haben es da besonders schwer. Sie müssen sich nicht nur mit einer neuen Sprache und Kultur auseinandersetzen, sondern auch mit den Besonderheiten einer Lesben-, Schwulen- und Trans-Szene, die sie so aus ihrer Heimat meist nicht kennen. Die Münchner Lesbenberatung LeTRA und das Schwulenzentrum Sub wollen helfen. Ab Montag, den 19. September, bieten sie – montags immer bei LeTRa und donnerstags immer im Sub – Konversationskurse für Lesben, Schwule, Transgender und Intersexuelle mit Migrationshintergrund an. Anmeldung nur persönlich in der Müllerstraße 14. Informationen gibt Michael Plaß unter der Mailadresse michael.plass@subonline.org oder telefonisch unter der Nummer 089/856346412. Flüchtlinge und Erwerbslose nehmen kostenlos teil.

Die Spende für die Teilnahme – je nach Möglichkeit zwischen 30 und 80 Euro – muss bei der Anmeldung entrichtet werden.
Ort: Sub, Müllerstraße 14 // LeTRa, Blumenstraße 29
Zeit: bei Anmeldung
Eintritt: Spenden erbeten
Webadresse: http://www.subonline.org und  http://www. letra.de
Veranstalter: Sub e.V., LeTRa, KGL

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Mehr Termine gibt’s im Terminkalender von LEO dem queeren Magazin in Bayern, das überall in der Szene ausliegt.

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Das schwullesbische Radio Magazin München sucht Verstärkung

Egal ob Ihr Gay, Lesbe, BI, Trans, Inter oder Hetero seid, solange ihr euch für Schwule Themen einsetzen wollt, seid ihr gerne gesehen.

Ob Jünger oder Älter, Freude am Ehrenamt und Zuverlässigkeit sind das einzige was wir erwarten. Logisch das Ihr auch aus München oder näherer Umgebung sein solltet, da wir ja LIVE arbeiten. Also seid bitte nicht Schüchtern, traut euch, für jeden findet sich die passende Aufgabe. Nicht nur am Microphon sondern auch rund um die Vorbereitung ist viel zu tun.

Die Redaktion von Uferlos sendet über die Plattform von Radio LORA 92,4 München. Das Team arbeitet ehrenamtlich und mit Freude bei Moderation, Recherche,Interviews und Technik.

Wir würden uns freuen neue Gesichter kennen zu lernen, die Interesse hätten, richtig Radio zu machen und damit „On Air“ zu gehen.
Interessenten nehmen bitte Kontakt unter unserer E-Mail auf: info@uferlos-magazin.de

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. Juli 2015 um 01:31 Uhr

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Uferlos im Überblick

Sendetermin

Uferlos, das schwullesbische Radiomagazin für München und Südbayern, sendet immer LIVE am 1. und
3. Donnerstag im Monat von 21 – 22 Uhr auf LORA München 92,4 (im Kabel auf 96,75).
Die Sendungen werden für Euch auch hier im Podcast zum nachhören bereit gestellt.

Uferlos-Redaktionstreffen

Die Redaktion trifft sich immer am 4. Mittwoch im Monat ab 19:30 Uhr zur Redaktionskonferenz wie auch
zum Erfahrungsaustausch mit Hörern und Interessenten. Das ist die Gelegenheit, sich in lockerer
Atmosphäre auszutauschen und Anregungen zum Programm zu besprechen.
Wir treffen uns immer im Gruppenraum in der Münchner AIDS-Hilfe, Lindwurmstr. 71, 2. Stock (U-Bahn
Goetheplatz). Einfach vorbeikommen!